Angebote zu "Münster" (14 Treffer)

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Die geographische Karte des Niederstifts Münste...
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Ein »Meisterstück der Kartografie« - erstmals hochwertig reproduziert und historisch beschrieben.Die »Carte vom Nieder-Bisthum Münster« entstand im Zuge der »Neutralisierung« Norddeutschlands nach dem Frieden von Basel im April 1795. Schon im Sommer des Jahres ließ das Kurfürstentum Hannover, das gemeinsam mit Preußen zum Garanten dieser Neutralität bestimmt worden war, die münsterischen Ämter Cloppenburg, Meppen und Vechta kartografisch erfassen. Denn die von dem kurhannoverschen Major Gerhard Scharnhorst - dem späteren preußischen General und Heeresreformer - geforderte Defensivstrategie erforderte eine schnelle Beschaffung geeigneten Kartenmaterials. So entstand die erste kartografische Gesamtdarstellung des Niederstifts Münster kurz vor dessen Auflösung 1802 /03. Entwurf und Reinzeichnung der Karte mit einer Größe von rd. 90 zu 60 cm und im Maßstab von 1: 140.000 werden heute im Emslandmuseum in Lingen verwahrt. Gedruckte Exemplare des 1796 von Ingenieur-Leutnant Wilckens mitlandesherrlicher Genehmigung in Auftrag gegebenen Kupferstichs finden sich in Archiven, Bibliotheken und Museen in ganz Europa. Mit der vorliegenden Edition werden die Originalkarten erstmals in hoher Qualität und farbig reproduziert. Entstehung und Bedeutung des Kartenwerkes werden in einem Begleitheft erläutert.

Anbieter: buecher
Stand: 21.09.2020
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Das Tafelgutregister des Bischofs von Münster. ...
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ln den Jahren 1573 und 1574 wurden für die zwölf Amtsbezirke des Fürstbistums Münster- Stromberg, Sassenberg, Wolbeck, Werne, Dülmen, Bocholt, Ahaus, Horstmar, RheineBevergern,Meppen, Cloppenburg und Vechta- sogenannte " Rentebücher" angelegt.Darin wurde das gesamte, an Bauern und andere Pflichtige vergebene Eigentum desBischofs und die daraus zu erzielenden Einnahmen festgehalten. Entstanden ist dabei einVerzeichnis, das tiefe Einblicke in die bäuerliche Lebensweit der Zeit bietet, eine einmaligeQuelle für die Ortsgeschichte, die Wirtschafts- und die Familiengeschichte des Münsterlandes.Aufgezeichnet wurden- nach Kirchspielen geordnet- die Einzelgrundstückeder dem Bischof als Grundherrn zustehenden Erbstätten, die sonstigen Güter mit allenAbgaben und Erträgen, außerdem zahlreiche Besonderheiten, Rechte und Pflichten. Mitden Einkünften aus diesem "Amtsgut" wurde nicht nur die " Tafel" des Bischofs- alsoseine Person - unterhalten, auch der" Hofstaat" und Teile der Verwaltung wurden aufdiese Weise finanziert.Der vorliegende Band stellt eine wortgetreue Edition des Tafelgutverzeichnisses für dieÄmter Sassenberg und Stromberg dar. Die zahlreichen Abkürzungen der niederdeutschenTextvorlage wurden aufgelöst, so dass eine leichter lesbare Fassung entstanden ist. Eineausführliche Einleitung erläutert die Eigenart der Quelle und stellt sie anderen Registerngegenüber. 18 Faksimiles sowie ein umfassendes Register der Namen, Orte und der verwendetenBegriffe runden das Werk ab. Drei Karten vermitteln eine Vorstellung von derLage und Verteilung des bischöflichen Eigentums.Bearbeitet wurde der Band von dem Historiker Leopold Schütte, der bis 2005 als Archivaram damaligen Staatsarchiv Münster tätig war. Weitere Bände des Tafelgutverzeichnisseszu weiteren Ämtern des Fürstbistums Münster befinden sich in Vorbereitung.

Anbieter: Dodax
Stand: 21.09.2020
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Andreas Slominski: Das Ü des Türhüters
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Nun also ToilettenhäuschenVon Andreas Slominski (*1959 in Meppen), über den die Kunstzeitschrift Monopol schon einmal genüsslich urteilte, er sei »wirklich ein Verführer«, sind seit den frühen 1990er Jahren Arbeiten in unzähligen Museen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Viele Jahre standen seine mit Hab und Gut bepackten Fahrräder von Obdachlosen an die Wand gelehnt in ausladenden Museumssälen, flößten diverse Fabrikate aufgestellter, also scharf gemachter, Tierfallen, von klein für die Maus bis groß für die Wildsau, den Besuchern gehörigen Respekt ein. 1996 legte Andreas Slominski für die Skulptur.Projekte Münster einen Fahrradschlauch um den Mast einer gewöhnlichen Straßenlaterne: »Allerdings tat er dies nicht, indem er, wie bei dem bekannten Kinderspiel üblich, den Reifen hochwarf und um die Laterne schlang. Slominski ließ stattdessen die Laterne von Bauarbeitern ausheben, legte den Schlauch von unten um den Pfahl und ließ die Straßenlampe wieder einsetzen.« Diese Form »umständlicher Handlungen« hat lange seine künstlerische Praxis bestimmt, bei der der praktische Nutzen in keinem Verhältnis zum betriebenen Aufwand stand. Entsprechend heißt es auf der Website der Skulptur.Projekte, dass »das Erstaunen und das Amüsement über die schalkhafte Umständlichkeit der eigentliche Gewinn der Aktion« war. Andreas Slominski studierte von 1983 bis 1986 Kunst an der HFBK in Hamburg und ist, nach einer Professur in Karlsruhe, dort seit 2004 Nachfolger von Franz Erhard Walther. Eigens für die Deichtorhallen hat er nun eine raumfüllende Installation mit öffentlich aufstellbaren Toilettenhäuschen – »der Mensch in der Wahlurne« (Andreas Slominski) – entwickelt, die für den Umbaucharakter unserer Städte stehen. In der Ausstellung wird der Künstler ca. 100 dieser mobilen Kunststoff-WCs präsentieren, und in merkwürdiger Umkehrung werden sich Teile der Häuschen als Bildobjekte an der Wand wiederfinden. Auch die Innenausstattungselemente solch mobiler WCs – Urinal, Toilettensitz, Papierrollenhalter oder Entlüftungsrohr – werden an den Wänden wie bunte Tafelbilder oder im Raum arrangiert. Andreas Slominiski ist von zahlreichen renommierten Institutionen weltweit zu Einzelausstellungen eingeladen worden, darunter das Kunsthaus Zürich, die Fondazione Prada, Mailand, das Museum Boijmans van Beuningen, Rotterdam, und das Bonnefanten Museum, Maastricht. 1997 nahm er an der Biennale in Venedig teil, ab Mai wird sich dann der Charme seiner Objekte mephistophelischer Weltsicht in den Deichtorhallen Hamburg verbreiten.Ausstellung:Deichtorhallen Hamburg, 14/5–21/8/2016

Anbieter: Dodax
Stand: 21.09.2020
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Das Tafelgutverzeichnis des Bischofs von Münste...
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In den Jahren 1573 und 1574 wurden für die zwölf Amtsbezirke des Fürstbistums Münster - Stromberg, Sassenberg, Wolbeck, Werne, Dülmen, Bocholt, Ahaus, Horstmar, Rheine-Bevergern, Meppen, Cloppenburg und Vechta - sogenannte "Rentebücher" angelegt. Darin wurde das gesamte, an Bauern und andere Pflichtige vergebene Eigentum des Bischofs und die daraus zu erzielenden Einnahmen festgehalten. Entstanden ist dabei ein Verzeichnis, das tiefe Einblicke in die bäuerliche Lebenswelt der Zeit bietet, eine einmalige Quelle für die Ortsgeschichte, die Wirtschafts- und die Familiengeschichte des Münsterlandes. Aufgezeichnet wurden - nach Kirchspielen geordnet - die Einzelgrundstücke der dem Bischof als Grundherrn zustehenden Erbstätten, die sonstigen Güter mit allen Abgaben und Erträgen, außerdem zahlreiche Besonderheiten, Rechte und Pflichten. Mit den Einkünften aus diesem "Amtsgut" wurde nicht nur die "Tafel" des Bischofs - also seine Person - unterhalten, auch der "Hofstaat" und Teile der Verwaltung wurden auf diese Weise finanziert.Der vorliegende Band stellt eine wortgetreue Edition des Tafelgutverzeichnisses für das Amt Dülmen dar. Die zahlreichen Abkürzungen der niederdeutschen Textvorlage wurden aufgelöst, so dass eine leichter lesbare Fassung entstanden ist. Eine ausführliche Einleitung erläutert die Eigenart der Quelle und stellt sie anderen Registern gegenüber. Faksimiles sowie ein Register der Namen, Orte und der verwendeten Begriffe runden das Werk ab. Karten vermitteln eine Vorstellung von der Lage und Verteilung des bischöflichen Eigentums.Bearbeitet wurde der Band von dem Historiker und Numismatiker Peter Ilisch, der bis 1979 als 2012 am LWL-Landesmuseum für Kunst und Kultur in Münster tätig war. Weitere Bände des Tafelgutverzeichnisses befinden sich in Vorbereitung.

Anbieter: Dodax
Stand: 21.09.2020
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Das Tafelgutverzeichniss des Bischofs von Münst...
65,90 CHF *
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In den Jahren 1573 und 1574 wurden für die zwölf Amtsbezirke des Fürstbistums Münster – Stromberg, Sassenberg, Wolbeck, Werne, Dülmen, Bocholt, Ahaus, Horstmar, Rheine-Bevergern, Meppen, Cloppenburg und Vechta – sogenannte „Rentebücher“ angelegt. Darin wurde das gesamte, an Bauern und andere Pflichtige vergebene Eigentum des Bischofs und die daraus zu erzielenden Einnahmen festgehalten. Entstanden ist dabei ein Verzeichnis, das tiefe Einblicke in die bäuerliche Lebenswelt der Zeit bietet, eine einmalige Quelle für die Ortsgeschichte, die Wirtschafts- und die Familiengeschichte des Münsterlandes. Aufgezeichnet wurden – nach Kirchspielen geordnet – die Einzelgrundstücke der dem Bischof als Grundherrn zustehenden Erbstätten, die sonstigen Güter mit allen Abgaben und Erträgen, ausserdem zahlreiche Besonderheiten, Rechte und Pflichten. Mit den Einkünften aus diesem „Amtsgut“ wurde nicht nur die „Tafel“ des Bischofs – also seine Person – unterhalten, auch der „Hofstaat“ und Teile der Verwaltung wurden auf diese Weise finanziert. Der vorliegende Band stellt eine wortgetreue Edition des Tafelgutverzeichnisses für das Amt Rheine-Bevergern dar. Die zahlreichen Abkürzungen der niederdeutschen Textvorlage wurden aufgelöst, so dass eine leichter lesbare Fassung entstanden ist. Eine ausführliche Einleitung erläutert die Eigenart der Quelle und stellt sie anderen Registern gegenüber. Vier Faksimiles sowie ein umfassendes Register der Namen, Orte und der verwendeten Begriffe runden das Werk ab. Zwei Karten vermitteln eine Vorstellung von der Lage und Verteilung des bischöflichen Eigentums. Bearbeitet wurde der Band von dem Historiker Leopold Schütte, der bis 2005 als Archivar am damaligen Staatsarchiv Münster tätig war. Weitere Bände des Tafelgutverzeichnisses zu weiteren Ämtern des Fürstbistums Münster befinden sich in Vorbereitung.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 21.09.2020
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Das niedere Schulwesen im Übergang vom 18. zum ...
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Frontmatter -- Inhaltsverzeichnis -- Einführung / Albrecht, Peter / Hinrichs, Ernst -- Konjunkturen einer illegitimen Disziplin. Entwicklung und Perspektiven schulhistorischer Forschung in der Bundesrepublik Deutschland / Zymek, Bernd -- Die Schulreform in den Niederlanden / Boekholt, P. Th. F. Μ. -- Das niedere Schulwesen in Frankreich am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Schulentwicklung zwischen Reform und Revolution / Harten, Hans-Christian -- Die Armeleutebildung in den Bildungsvorstellungen und Schulplänen der Philanthropen / Keck, Rudolf W. -- Die Entdeckung des niederen Schulwesens in der deutschen Aufklärung / Böning, Holger -- Zur Bedeutung der »Landschulordnung von 1753« für die Entwicklung des niederen Schulwesens im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel / Schmitt, Hanno -- Schule zwischen den Konfessionen. Das niedere Schulwesen der reformierten Minderheit des Herzogtums Bremen / Otte, Hans -- Elementarschulreform in der westfälischen Grafschaft Rietberg im ausgehenden 18. Jahrhundert / Hanschmidt, Alwin -- Das Elementarschulwesen im Amt Meppen (Niederstift Münster) zwischen 1770 und 1812 / Steinhaus, Hubert -- Schulentwicklung und Leistungsstand der Schüler im ostfriesischen Kirchspiel Engerhafe (Auswertung der Schulkataloge von 1766 bis 1812) / Brüggemann, Sibylle -- Die Schulreform des Junkers Marwitz. Reformbestrebungen im brandenburg-preussischen Landadel vor 1806 / Neugebauer, Wolfgang -- Der Aufbruch der »Neuern Erziehung«. Die »Pädagogische Kolonie« Dessau / Hirsch, Erhard -- Die Bürger- und Freischule in Lüneburg / Reinhardt, Uta -- Die Armenschulen der Stadt Braunschweig in den Jahren 1802–1853 / Albrecht, Peter -- »Ja, das Schreiben und das Lesen...«. Zur Geschichte der Alphabetisierung in Norddeutschland von der Reformation bis zum 19. Jahrhundert / Hinrichs, Ernst -- Personenregister -- Register der Orte und geographischen Bezeichnungen -- Anschriften der Autoren

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Stand: 21.09.2020
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Wiederherstellung des katholischen Exerzitiums
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,5 (sehr gut) , Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Geschichte), 92 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1613- 1615 ist exemplarisch für die Thematik dieser Arbeit und auch für die Person des Ferdinand von Bayern (1577-1650). Sein Anliegen war es, die für die katholische Kirche schwierigen Verhältnisse im nördlichen Teil seines Bistums positiv zu verändern. Das Hauptziel Ferdinands war die Wiederaufrichtung der katholischen Religion in seinem Herrschaftsbereich. Für das Gebiet des Niederstifts Münster erhielt sein Generalvikar Hartmann daher einen eindeutigen Auftrag. Diese Anweisung Ferdinands gibt Dr. Hartmann gleich zu Beginn seiner Aufzeichnungen wieder: 'Es beginnt das Protokoll und die Erörterung, auf welche Weise zur Zeit des durchlauchtigsten und gesegneten Fürsten und Herren Ferdinand, des Kölner Erzbischofs und Bischofs von Münster, der katholische Gottesdienst in den Kirchen des Emslandes wiederhergestellt werde.' Welchen hohen persönlichen Stellenwert der münstersche Landesherr seinem Reformvorhaben beimass, lässt sich daran erkennen, dass er mehrere Male persönlich ins Niederstift kam, um sich von den Fortschritten vor Ort zu überzeugen und seinem Generalvikar wichtige Impulse zu geben. So ermahnte der Fürstbischof den Generalvikar Hartmann bei seinem Besuch im März 1613 in Meppen, die lutherischen Prediger zu entfernen und durch katholische Priester zu ersetzen. Am 26. März nämlich war Dr. Hartmann von Meppen aus zu seiner ersten Visitationsreise aufgebrochen. Dabei sollte er die Geistlichen des Niederstifts auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen. Die vorliegende Arbeit widmet sich dem konfessionellen Wandel im Niederstift von der dortigen Einführung der Reformation im Jahr 1543, den münsterschen Anstrengungen zur Wiederherstellung des Katholizismus bis zur beginnenden Verankerung der bischöflichen Gegenmassnahmen in der Bevölkerung im Niederstift 1703/ 1749. Hauptsächlicher Gegenstand sind die Visitationen der beiden münsterschen Generalvikare Hartmann und Nicolartius.

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Stand: 21.09.2020
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Wiederherstellung des 'katholischen Exerzitiums'
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Inhaltsangabe:Einleitung: 'Als wir den elenden und beklagenswerten Zustand der Kirchen und Untertanen vortrugen, befahl seine leidende Hoheit mir seinem Vikar, dass ich alle Sorgfalt beim Reformieren anwenden solle und sobald wie möglich in diesen Kirchen die Prediger entfernen und durch katholische Priester ersetzen solle.'. Dieses Zitat aus der Denkschrift des Generalvikars Hartmann über seine Visitationen 1613- 1615 ist exemplarisch für die Thematik dieser Arbeit und auch für die Person des Ferdinand von Bayern (1577-1650). Sein Anliegen war es, die für die katholische Kirche schwierigen Verhältnisse im nördlichen Teil seines Bistums positiv zu verändern. Das Hauptziel Ferdinands war die Wiederaufrichtung der katholischen Religion in seinem Herrschaftsbereich. Für das Gebiet des Niederstifts Münster erhielt sein Generalvikar Hartmann daher einen eindeutigen Auftrag. Diese Anweisung Ferdinands gibt Dr. Hartmann gleich zu Beginn seiner Aufzeichnungen wieder: 'Es beginnt das Protokoll und die Erörterung, auf welche Weise zur Zeit des durchlauchtigsten und gesegneten Fürsten und Herren Ferdinand, des Kölner Erzbischofs und Bischofs von Münster, der katholische Gottesdienst in den Kirchen des Emslandes wiederhergestellt werde.' Welchen hohen persönlichen Stellenwert der münstersche Landesherr seinem Reformvorhaben beimass, lässt sich daran erkennen, dass er mehrere Male persönlich ins Niederstift kam, um sich von den Fortschritten vor Ort zu überzeugen und seinem Generalvikar wichtige Impulse zu geben. So ermahnte der Fürstbischof den Generalvikar Hartmann bei seinem Besuch im März 1613 in Meppen, die lutherischen Prediger zu entfernen und durch katholische Priester zu ersetzen. Am 26. März nämlich war Dr. Hartmann von Meppen aus zu seiner ersten Visitationsreise aufgebrochen. Dabei sollte er die Geistlichen des Niederstifts auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen. Die vorliegende Arbeit widmet sich dem konfessionellen Wandel im Niederstift von der dortigen Einführung der Reformation im Jahr 1543, den münsterschen Anstrengungen zur Wiederherstellung des Katholizismus bis zur beginnenden Verankerung der bischöflichen Gegenmassnahmen in der Bevölkerung im Niederstift 1703/ 1749. Hauptsächlicher Gegenstand sind die Visitationen der beiden münsterschen Generalvikare Hartmann und Nicolartius. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Einleitung4 1.Der historische Kontext16 1.1Die Quellen im historischen Kontext30 1.2Abriss der Ereignisse und Massnahmen [...]

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Stand: 21.09.2020
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Das Tafelgutverzeichniss des Bischofs von Münst...
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In den Jahren 1573 und 1574 wurden für die zwölf Amtsbezirke des Fürstbistums Münster – Stromberg, Sassenberg, Wolbeck, Werne, Dülmen, Bocholt, Ahaus, Horstmar, Rheine-Bevergern, Meppen, Cloppenburg und Vechta – sogenannte „Rentebücher“ angelegt. Darin wurde das gesamte, an Bauern und andere Pflichtige vergebene Eigentum des Bischofs und die daraus zu erzielenden Einnahmen festgehalten. Entstanden ist dabei ein Verzeichnis, das tiefe Einblicke in die bäuerliche Lebenswelt der Zeit bietet, eine einmalige Quelle für die Ortsgeschichte, die Wirtschafts- und die Familiengeschichte des Münsterlandes. Aufgezeichnet wurden – nach Kirchspielen geordnet – die Einzelgrundstücke der dem Bischof als Grundherrn zustehenden Erbstätten, die sonstigen Güter mit allen Abgaben und Erträgen, außerdem zahlreiche Besonderheiten, Rechte und Pflichten. Mit den Einkünften aus diesem „Amtsgut“ wurde nicht nur die „Tafel“ des Bischofs – also seine Person – unterhalten, auch der „Hofstaat“ und Teile der Verwaltung wurden auf diese Weise finanziert. Der vorliegende Band stellt eine wortgetreue Edition des Tafelgutverzeichnisses für das Amt Rheine-Bevergern dar. Die zahlreichen Abkürzungen der niederdeutschen Textvorlage wurden aufgelöst, so dass eine leichter lesbare Fassung entstanden ist. Eine ausführliche Einleitung erläutert die Eigenart der Quelle und stellt sie anderen Registern gegenüber. Vier Faksimiles sowie ein umfassendes Register der Namen, Orte und der verwendeten Begriffe runden das Werk ab. Zwei Karten vermitteln eine Vorstellung von der Lage und Verteilung des bischöflichen Eigentums. Bearbeitet wurde der Band von dem Historiker Leopold Schütte, der bis 2005 als Archivar am damaligen Staatsarchiv Münster tätig war. Weitere Bände des Tafelgutverzeichnisses zu weiteren Ämtern des Fürstbistums Münster befinden sich in Vorbereitung.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 21.09.2020
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